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Wie der Generationencocktail für Unternehmen zum Wettbewerbsvorteil wird

Eine der ältesten App-Entwicklerinnen ist Masako Wakamiya. Mit 82 Jahren entwickelte sie eine Spiele-App für Ältere. Nach einem Bericht von spiegel online ist diese sogar für Tim Cook, Apple, interessant. Dieses Beispiel zeigt deutlich: Babyboomer haben mehr zu bieten als hervorragende Umgangsformen und Allgemeinbildung: Mit ihrer Leistungsbereitschaft und Erfahrung ergänzen sie nachfolgende Generationen ideal.

Tipps für Unternehmen

Jeder zehnte Babyboomer arbeitet noch
Babyboomer sind oftmals besser qualifiziert als die nachfolgenden Generationen
Mit den Babyboomern geht wertvolles Wissen verloren
Viele wollen weiterarbeiten
Teams aus Babyboomern und Nachfolgegenerationen können die Innovationskraft von Unternehmen beflügeln

Babyboomer scheiden aus – und nehmen ihr Wissen mit

Nach einer Analyse von Prognos gehen in den nächsten zehn bis 20 Jahren die meisten Babyboomer in Rente. Für die Unternehmen ein herber Verlust, da sie vor allem in Bezug auf korrekte Sprache, Umgangsformen und Allgemeinbildung besser qualifiziert sind als die nachfolgenden Generationen. Für den Arbeitsmarkt bedeutet das: Etwa zehn Prozent an Arbeitskräften werden fehlen. Und nicht nur das: mit ihnen verlässt auch Wissen das Unternehmen, das über viele Jahre hinweg aufgebaut wurde. Dabei wollen 37 Prozent der Erwerbstätigen laut Destatis noch weiterarbeiten, da sie das Geld für ihren Lebensunterhalt benötigen und sich auch weiterhin gebraucht fühlen wollen. Ältere Arbeitnehmer haben ein enormes Wissen angesammelt, das nachfolgenden Generationen fehlt. Diesen Reichtum an Wissen sollten Unternehmenslenker nicht einfach so ziehen lassen.

Alle Generationen können voneinander profitieren

Das Beispiel Masako Wakamiya zeigt deutlich: Auch ältere Menschen haben genügend Biss und Energie, sich in für sie neue Welten hineinzudenken. Sie bringen nämlich eines mit, was nachfolgenden Generationen fehlt: ihre Erfahrung. Sie haben etliche Berufsjahre hinter sich, in denen sie viel Wissen erworben haben. Oftmals fehlt es den Unternehmen jedoch an effizienten Strategien, dieses Wissen im Unternehmen zu halten und an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Daher sollten Manager Babyboomer in der Firma halten, wenn diese ihre Arbeitskraft gerne noch länger zur Verfügung stellen möchten.

So können die Generationen voneinander profitieren:

Generationencocktail: Win-win-Situation für alle Beteiligten

Generation X – Schnittstelle zwischen Babyboomern und nachfolgenden Generationen

Diese Generation kann das Bindeglied zwischen Babyboomern, Y und Z sein. Die Erstgenannte ist ihre Elterngeneration, die nachfolgenden sind ihre Kinder und Enkel. Daher ist sie gut als Mittler zwischen Alten und Jungen geeignet. Sie weiß, wie sie mit Babyboomern und den anderen Generationen am besten kommuniziert. Darüber hinaus versteht es die Generation X am besten, zwischen der quasi analogen und der digitalen Welt zu vermitteln und einen gemeinsamen Nenner zu schaffen. Durch sie lernen Babyboomer nachfolgende Generationen zu verstehen.

Generation Y: der technikaffinen Spaß-Generation Struktur geben

Haben Unternehmen Ypsiloner in ihrem Team, ist der erste Schritt zur Innovation schon getan. Mit ihrer Mobilität, Neugier, Kreativität und ihrem digitalen Wissen sind Neuentwicklungen und disruptiven Geschäftsmodellen keine Grenzen gesetzt. Die Generation der Babyboomer kann diesen Tatendrang in die richtigen Bahnen lenken. Mit ihrer langjährigen Erfahrung bleiben dem Unternehmen eventuell unnötige Kosten erspart. Siehe Masako Wakamiya: Junge Menschen hätten vielleicht nicht bedacht, dass alte Menschen ihre Finger nicht mehr so gut bewegen können und die App am Bedarf vorbei programmiert.

Generation Z: den digitalen Nerds Halt bieten

Im Job zeigen diese Mitarbeiter wenig Loyalität, legen aber wieder mehr Wert auf häusliches Glück. Hier könnten die Babyboomer ansetzen: Indem sie ihnen vermitteln, dass auch ihr Arbeitsumfeld Glück bedeuten kann: Teamkollegen, die an einem Strang ziehen und Vertrauen sowie Verbindlichkeit vermitteln. Auch digitale Überflieger brauchen Unterstützung. Denn alleine tun sie sich schwer, ihre Ideen und Kreativität umzusetzen. Genau diese Hilfestellung können ihnen Babyboomer geben.