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Stolpersteine auf dem Weg zum Traumjob

Die Zeit in der wir unser Arbeitsleben ausschließlich bei einem Unternehmen verbringen, ist für die meisten von uns nur noch eine Anekdote aus dem „Früher war alles anders“-Tagebuch der Eltern. Heute wechseln wir den Job regelmäßig. Vor allem wer in seiner aktuellen Position chronisch unterfordert ist – eventuell sogar unter Boreout leiden – lässt die Blicke in Richtung Stellenmarkt schweifen.

Aber wie gelingt die berufliche Veränderung problemlos? Richtig, die Bewerbungsunterlagen müssen stimmen. Es lauern tatsächlich unzählige Bewerbungsfehler auf dem Weg zum heißbegehrten Traumjob. Kein Wunder also, dass sich täglich viele die Finger wund schreiben, um am Ende doch nur eine Absage nach der anderen zu erhalten. Dabei ist die perfekte Bewerbung nicht nur etwas für Superhelden. Wer folgende Bewerbungsfehler vermeidet, der sollte schon bald erfolgreich seine nächste Arbeitsstelle antreten können.

Alles beginnt mit der richtigen Einstellung – Get the Flow

Wer die richtige innere Einstellung hat, wird erfolgreicher auf dem Arbeitsmarkt unterwegs sein, als notorische Schwarzmaler. Ganz gleich, ob wir uns bewerben müssen oder wollen, eines sollte immer klar sein: der eigene Wert. Deshalb gilt es, sich vor dem Verfassen der eigenen Stärken – aber auch Schwächen – bewusst zu werden. Die eigene USP wird zum Erfolgsfaktor.

Eine Bewerbung ist nur dann richtig gut, wenn sich der Verfasser als Marke versteht und das Einmaleins des Storytellings beherrscht. Die Fragen aller Fragen, die sich jeder Suchende stellen sollte:

  • Wie trage ich mit meiner Person zur Problemlösung eines Unternehmens bei?
  • Welchen Mehrwert schaffe ich dem Unternehmen, wenn ich den Job übernehme?

Lobhudeleien gehören nicht in die Bewerbung. Nachweisbare Erfolge allerdings schon.

Stolperfalle: Wer eine Stellenausschreibung für Raketenwissenschaftler entdeckt hat, aber bisher ausschließlich als Bankkaufmann tätig gewesen ist, sollte sich und der Personalabteilung die Zeit sparen und sie in eine Bewerbung investieren, deren Ausschreibung deutlich besser zu den eigenen Qualifikationen passt.

Zeichensetzung setzt Zeichen

Oberste Sorgfalt schützt vor unnötigen Flüchtigkeitsfehlern und vermittelt dem Leser, dass sich der Verfasser entsprechend Zeit genommen hat. Hier lohnt es sich also, eine halbe Stunde länger zu investieren und die klassischen Bewerbungsfehler zu vermeiden.

Stolperfalle: Unachtsamkeit!

Das Anschreiben – die Elevator-Speech

Das Anschreiben ist die Eintrittskarte ins Unternehmen und bietet so manche Stolperfalle. Es sollte maximal eine Seite umfassen und – ein typischer Bewerbungsfehler – nicht einfach nur den Lebenslauf zusammenfassen. Je nach Branche darf es ruhig ein wenig ausgefallener sein, aber immer daran denken: weniger ist oft mehr. Als klassische Bewerbungsfehler gelten bei Personalern außerdem:

  • fehlerhafte Angaben zum Unternehmen oder dem Ansprechpartner
  • fehlende persönliche Ansprache
  • unvollständige Angaben zur Person
  • mangelnder Bezug zum Unternehmen
  • mangelnder Bezug zu der ausgeschriebenen Stelle

 
Besonders wichtig: Den eigenen Namen sollte man in jedem Fall richtig schreiben – klingt banal, zählt aber zu den häufigsten Bewerbungsfehlern. Auch die Unterschrift darf am Ende des Dokuments nicht fehlen. Dies gilt ebenfalls bei elektronischen Bewerbungen.

Stolperfalle: Es sollten niemals Vorlagen eins zu eins aus dem Internet kopiert werden. Spätestens wenn drei andere Bewerber den gleichen Text aus dem Internet nutzen, wird das zu einem ganz peinlichen Bewerbungsfehler.

Der Lebenslauf – lückenlos punkten

Beinahe jeder hat in seinem Berufsleben die eine oder andere Lücke. Es bringt absolut überhaupt nichts, entsprechende Zeiten komplett zu streichen – ein althergebrachter Bewerbungsfehler. Viel sinnvoller ist es, die Knicke im Lebenslauf zu benennen, wobei sympathische Umschreibungen erlaubt sind. Lügen hingegen nicht. Das wäre dann nämlich nicht nur ein Bewerbungsfehler sondern eine Straftat.

Allgemein gilt: Auch der Lebenslauf gehört mit einem Datum und einer Unterschrift versehen.

Stolperfalle: Der Bewerber hat als Schüler im Fastfood-Restaurant gearbeitet, bewirbt sich jetzt aber als Grafikdesigner? Die Stationen im Lebenslauf sollten sich auf die reduzieren, die zur ausgeschriebenen Stelle passen. Irrelevantes aus längst vergangenen Tagen darf weggelassen werden. Es handelt sich schließlich nicht um die eigenen Memoiren.

Zu guter Letzt – die letzten Bewerbungsfehler lauern

Zeugnis-Originale gehören nicht in den Umschlag. Wer sich per Mail bewirbt, achtet auf den korrekten Anhang. Idealerweise wird nur ein Dokument verschickt und keine lose Sammlung. Der letzte Bewerbungsfehler, der jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte: eine unseriöse E-Mail-Adresse des Absenders. Aber diese Hürde ist nun wirklich leicht zu nehmen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Erstellung Ihrer Bewerbung! Sollten Sie Unterstützung benötigen, melden Sie sich gerne bei uns!