Phone
Berlin: 030 - 884 69 80
Hamburg: 040 - 361 22 690
Düsseldorf: 0211 - 50 65 5600
München: 089 - 543 249 40

So tickt die Generation Z auf dem Arbeitsmarkt

Generation Z auf dem Arbeitsmarkt

Unter der Generation Z wird grob die Alterskohorte verstanden, die etwa von 1995 bis 2010 geboren wurde. Teilweise werden die Jahrgänge auch bereits seit Anfang der 90er und über 2010 hinaus hinzugerechnet.

Generation ohne Geschichte, Theorie und Traditionen

Kennzeichnend für diese junge Generation ist, dass für Sie die einstige Teilung Deutschlands nur noch Geschichten der Eltern sind. Das gilt auch für die ideologischen Weltbilder von rechts und links. Die Generation Z ist nicht mit Geschichte oder Theorien aufgewachsen. In Ihrer Welt herrschte immer irgendwo Terrorismus oder Krieg und nicht alle versuchen, die Hintergründe zu verstehen.

Ungeduldige Digital Natives, tolerant und neugierig

Gleichwohl ist die Generation Z neugierig und tolerant, dabei allerdings auch ungeduldig und wenig ausdauernd. Als ‚Digital Natives‘ der zweiten Generation ist sie mit den modernsten Kommunikationsmitteln groß geworden ist. Sie unterhält große Netzwerke und ist stets online. Denn wenn es schon keine großen Ziele gibt, soll wenigstens keine Gelegenheit verpasst werden.

Stets auf der Suche

Orientierung hat die Generation Z kaum von ihren Eltern bekommen. Ein Angespannter Arbeitsmarkt und eigene Irritationen hatten zur Disziplinierung der Generation Y beigetragen. Das ändert sich für die Generation Z in Deutschland. Gut ausgebildete Menschen werden wieder gesucht. Doch mit dem schnellen Bachelor sind die Kids oft nicht genügend qualifiziert. Familie ist eine Option, die noch warten kann. Wie bereits ihre Eltern ist die Generation Z eine suchende Generation.

Respekt, egal wofür

Sie versucht, sich selbst zu definieren und zu erfinden und orientiert sich dabei stark an Altersgenossen, die ihrerseits wenig klare Ziele haben. Wichtig ist, dazuzugehören, anerkannt zu sein. Passend hierzu kreiert das Fernsehen ständig neue Sternchen, Supertalente, Topmodels oder Dschungelcamper, deren Hauptqualifikation ist, erkannt zu werden. Nicht wenige halten das für ein tragfähiges Lebensmodell, Selfies werden zu jeder Gelegenheit gepostet.

Wohlstand und Konsum sind selbstverständlich

Die Generation Z ist in relativem Wohlstand aufgewachsen, Konsum gehört zum Alltag, alles kann online bestellt werden. Marken spielen eine Rolle, weil sie Sicherheit geben. Materielles Prestige ist der Generation Z dagegen weniger wichtig, weil sie keine klare Werteordnung hat.

Anspruchsvoll aber nur begrenzt belastbar

Auf dem Arbeitsmarkt ist die Generation Z mitunter schwierig, weil sie vordergründig selbstbewusst, anspruchsvoll und ungeduldig ist. Als Suchende sind sie begeisterungsfähig aber nicht immer belastbar. Arbeit wird als Mittel zum Geldverdienen verstanden, wobei die Frustrationsgrenze schnell erreicht sein kann, Loyalität ist kaum zu erwarten. Denn für die Generation Z gab es bisher kaum Existenzängste, ihre Zeugnisse und Jobchancen sind gut – es gab wenig Gründe, sich anzustrengen.

Unbefangenes Engagement

Wenn sich die Generation Z engagiert ist die Meinung der anderen in der Community wichtig. Auch politisches Engagement ist wieder interessanter. Dabei gibt es zunächst kaum Berührungsängste, weil die dahinterstehenden Traditionen wenig bekannt sind, ähnlich unbekümmert geht diese Online-Generation mit Datenschutz um. Allerdings fordert die Ungeduld, dass das Engagement zu schnellen Ergebnissen führt, langfristige Strategien sind nicht Sache der Generation Z.

Pragmatisch, manchmal entscheidungsfreudig

Das macht die technik-affine junge Generation im Beruf zu mitunter pragmatisch genialen Köpfen, Entscheidungen werden einfach getroffen, Konsequenzen sind die nächste Herausforderung. Denn, das hat die Generation mit ihren Eltern gemeinsam, langweilig darf ihr Leben nicht sein. Auch sie halten sich viele Optionen offen, aber manchmal probieren sie einfach etwas aus – denn wirkliche Ängste haben sie nicht.

Abwechslung und Erfolgserlebnisse sind wichtig

Wer die Generation Z für sein Unternehmen gewinnen möchte, sollte ihr eine gewisse Eigenständigkeit und Abwechslung bieten. Teamarbeit ist wichtig, aber auch Privates am Arbeitsplatz braucht seinen Raum für die Generation Selfie. Nicht zuletzt muss die Bezahlung stimmen und die Arbeit sollte Erfolgserlebnisse und Spaß beinhalten. Die Generation Z arbeitet nicht für den Betrieb, sondern um sich selbst zu definieren. Wenn sich der Arbeitsplatz zur Selbsterfahrung eignet, kann die Generation Z durchaus zu einer Stütze eines nicht immer geradlinig agierenden Unternehmens werden.

Sie sind Unternehmer und benötigen dringend qualifiziertes Personal? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Oder sind Sie selbst auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung? Hier geht es zum Stellenmarkt!