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Glossar

Arbeitnehmerüberlassung

Ein herkömmliches Arbeitsverhältnis besteht meist aus einer Beziehung zwischen Unternehmen einerseits und einem Arbeitgeber andererseits. Der Arbeitnehmer leistet seine Arbeit und der Arbeitgeber zahlt dafür sein Gehalt oder seinen Lohn. Dies ist bei der Leiharbeit anders.

 

Hier entsteht eine Beziehung zwischen drei Komponenten. Der Arbeitnehmer, ein Arbeitgeber (Überlasser) und ein Kunde (Leiher) spielen dabei eine Rolle. Der Arbeitnehmer ist zwar bei dem Überlasser angestellt und bekommt auch von ihm sein Gehalt, jedoch nutzt dieser nicht die Dienste des Arbeitnehmers, sondern stellt sie anderen Unternehmen, auch Kundenunternehmen, zur Verfügung.

Die Zeitarbeit hat für das Kundenunternehmen Vorteile:

Der Zeitarbeiter ist flexibler einsetzbar und vor allem kann das Arbeitsverhältnis zwischen ihm und dem Überlasser sofort beendet werden(mit einer Abmeldefrist von 7 Tagen), wenn die Arbeitskraft nicht mehr benötigt wird.

Ursprünglich war die Zeitarbeit dafür gedacht, den Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, kurzfristig zusätzliche und vor allem zuverlässige Arbeitskräfte einzuräumen, wenn Aufträge zu groß für das übliche Stammpersonal waren oder ein Personalmangel an sich herrschte.

So stand es im ersten “Gesetz zur Regelung der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung” von 1972. Fast alle Einschränkungen in Sachen Zeitarbeit wurden jedoch 2004 aufgehoben, aufgrund der ersten Arbeitsmarktreform Hartz 1.

In Zeiten des Fachkräftemangels ist Personal auf Zeit immer schwieriger passend zu finden, gerade im kaufmännischen Bereich. Das erhöht den Arbeitsaufwand der Zeitarbeitsfirma und die Kosten zur Personalbeschaffung steigen.

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