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Interim Management – Experten-Know-how für besondere Projekte

Miteinander schwierige Phasen erfolgreich meistern

Personelle Umstrukturierungen sind im Unternehmen manchmal unumgänglich. Auch plötzliche Vakanzen gehören bisweilen zum Alltag. In diesen Fällen ist es wichtig, schnelle und kompetente Hilfe an der Hand zu haben.

Wir pflegen ein aktives Beziehungsmanagement. Auf diese Weise können wir Ihnen im richtigen Augenblick die ideale Fach- und Führungskraft präsentieren. Experten auf Projektbasis, die Sie bei den geforderten strategischen und operativen Arbeiten mit ihrem umfassenden Know-how unterstützen. Alle Interim Manager sind erfahrene Spezialisten, die über jahrelanger Projekterfahrung verfügen.

Verlassen Sie sich bei uns auf „bekannte Persönlichkeiten“

Wir empfehlen Ihnen ausschließlich Spezialisten, zu denen wir im Laufe der letzten Jahre, eine persönliche Bindung aufgebaut haben. Profitieren auch Sie von unserm Netzwerk und lassen Sie sich von uns beraten.

Deutschlandweit für Sie im Einsatz

Unsere Interim Manager sind deutschlandweit für Sie einsetzbar. Der Benefit für Sie liegt darin,  dass der Spezialist flexibel national und international agiert.

Wir bieten unter anderem Projektspezialisten in den Bereichen:

Mergers & Acquisitions

Der Begriff Mergers & Acquisitions (M&A) bezeichnet eine unternehmerische Transaktion, die in Form von Fusion, Unternehmenskooperation oder - kauf, Betriebsübergang, etc. abgewickelt wird. Für M&A Aktivitäten werden oftmals erfahrende und spezialisierte Interim-Manager hinzugezogen, die je nach Phase der Unternehmensbeteiligung unterschiedliche Aufgaben und Zielsetzungen verfolgen. So kann ein Interim-Manager alle vier Hauptphasen (Akquisitions-, Integrations-, Betriebs- oder Desinvestitionsphase) begleiten oder nur gezielte Abschnitte unterstützten und moderieren.

 

 

 

Aufbau eines neuen Geschäftsbereiches

Um einen neuen Geschäftsbereich zu erschließen, bedarf es einer Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalyse, sodass ein konkreter Business Plan mit Umsetzungsstrategien entwickelt werden kann. Ein Experte der dieses Projekt betriebswirtschaftlich plant und begleitet, kann bestehende Synergien nutzen und in Zusammenarbeit mit der Finanzabteilung und dem Management den neuen Geschäftsbereich erfolgreich und mit langfristiger Ausrichtung aufbauen.

Kostensenkung / Projektmanagement

Kostensenkungs- und Einsparungsmaßnahmen im Unternehmen sind eine unbeliebte Daueraufgabe. Hierbei handelt es sich um die Reduzierung von Geldbeträgen wie beispielsweise Budgetkürzungen, Einfrieren von Gehältern oder Entlassungen. Ferner kann eine Veränderung der Organisationsstruktur oder die Ausarbeitung von neuen Ablaufplänen zu Kosteneinsparungen führen, sodass solche Aufgaben oftmals an Interim-Manager abgetreten werden. Je nach Ausmaß der Kostensenkung kann ein externer Berater als Projektmanager fungieren.

Internationalisierung

Die Internationalisierung bezeichnet die geografische Dezentralisierung der Unternehmenstätigkeit auf internationalen Märkten, mit dem Ziel von Absatzsteigerungen, Reduktion von Kosten (Lohn- und Lohnnebenkosten, Transportkosten, etc.) oder dem Umgehen von Restriktionen beispielsweise im Bereich Import. Bei der Strategieentwicklung kann ein Interim-Manager durch sein Know-how unterstützen und je nach der Form der Internationalisierung operativen Maßnahmen steuern und überwachen.

Restrukturierung

Den Bedarf nach Veränderung oder Restrukturierung haben viele Unternehmen, jedoch nur wenige nutzen die Chance, bevor das Unternehmen bereits in einer wirtschaftlichen oder finanziellen Krise steckt. Aus diesem Grund kann ein, auf Restrukturierungsmaßnahmen spezialisierter, Interim-Manager gezielt agieren und unter strategischer, operativer und finanzieller Betrachtung die Ist-Situation analysieren, ein Restrukturierungskonzept entwickeln und die Umsetzungsphase begleiten.

Prozessoptimierung

Um als Unternehmen weiterhin wettbewerbsfähig agieren zu können, ist es sinnvoll bestehende Geschäfts-, Produktions- oder Entwicklungsprozesse zu reflektieren und bei Bedarf zu optimieren, damit die Effizienz sowie die Effektivität gesteigert wird und eine bessere Ressourcen Allokation gewährleistet ist. Ein Interim-Manager kann hier gezielt Maßnahmen ausarbeiten und Prozesse somit langfristig optimieren.

Outsourcing

Outsourcing bezeichnet die Verlagerung von Unternehmensaktivitäten auf Zulieferer, um Produktions-, Entwicklungs-, oder Dienstleitungskosten zu reduzieren. Da es sich bei einem Outsourcingprozess um einen zeitlich begrenzten jedoch wirtschaftlich auch risikobehafteten Schritt handelt, ist es sinnvoll für die Abwicklung einen Interim-Manager zu beauftragen, der gemeinsam mit dem Management die Prozesse plant, steuert und überwacht.

Document Review

Document Review“ bezeichnet die Überprüfung sowie das Screening von, für Gerichtsverhandlungen relevanten, Dokumenten oder Beweismaterialien. Bei einem solchen Projekt werden oftmals mehrere Interim-Manager angefragt, die physische und elektronische Dokumente unter sachlicher und rechtlicher Berücksichtigung prüfen.

IFRS – Internationale Rechnungslegung

Die Regulierung der Rechnungslegung war lange Zeit eine Staatsaufgabe und somit länderspezifisch, durch unterschiedliche Rechtsnormen geregelt. Die Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen sollte durch die internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung sichergestellt werden.

Die EU-Kommission hat die Internationalisierung der Rechnungslegung im Juni 2000 in ihrem Papier „Rechnungslegungsstrategie der EU: Künftiges Vorgehen“ konkretisiert, indem sie die EU-weite Anwendung der International Accounting Standards (IAS) bzw. International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) als strategisches Ziel formulierte. Mit der „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend der Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards“ wurde im 2002 dieser Schritt rechtskräftig. Somit sind kapitalmarktorientierte Unternehmen mit Sitz in der EU seit 2005 bzw. 2007 verpflichtet ihre Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS zu erstellen.

SOX

SOX steht für das US amerikanische Bundesgesetz Sarbanes-Oxley Act, das im Jahre 2002 in Kraft getreten ist.

Das Gesetz wurde als Reaktion auf US-amerikanische Bilanzskandale ins Leben gerufen, um das Vertrauen von Kapitalanlegern in die Finanzinformationen von Unternehmen wieder herzustellen.

Es gilt für US-amerikanische und ausländische Unternehmen, die an US-Börsen notiert sind sowie deren Tochterunternehmen und regelt, welche Daten von Unternehmen zu veröffentlichen sind.

In Deutschland findet der Sarbanes-Oxley Act nur in bestimmten Unternehmen – vorwiegend im Konzernbereich - Beachtung.

In rechtlicher Hinsicht ist es problematisch Vorgaben von SOX mit deutschen Regelungen in Einklang zu bringen. Welche Daten deutsche Unternehmen zu veröffentlichen haben, regelt das zum 01.01.2007 eingeführte Gesetz über elektronische Handelsregister.

Restrukturierung

Restrukturierung bedeutet die Neugestaltung und Verbesserung aktueller Geschäftsprozesse und Strukturen eines Unternehmens.

Im Idealfall wird eine Restrukturierung krisenunabhängig in die Wege geleitet um ein Unternehmen nachhaltig, zielgerecht weiter zu entwickeln. Jedoch wird diese in Regel erst bei bereits eingetretenen Verlusten oder sogar in akuter Unternehmenskrise vorgenommen.

Die möglichen Maßnahmen bei einer Restrukturierung umfassen unter anderem:

  • die Ausgliederung verlustbehafteter Geschäftsbereiche um Defizite zu vermeiden,
  • die Verschlankung der internen Prozessabläufe, damit Zeit und Kosten zwischen Auftragseingang und Auslieferung zu sparen oder
  • die Änderung der Marktausrichtung, um einen marktfähigeren Produktmix zu schaffen, um Umsatz und Gewinn zu steigern.

Transfer Pricing

Der Begriff Transfer Pricing (Verrechnungspreis) steht für die monetäre Bewertung bestimmter Güter oder Leistungen, die innerhalb eines Unternehmens zwischen selbstständigen Bereichen ausgetauscht werden.

Dieses Phänomen tritt besonders bei organisatorisch getrennten Unternehmensbereichen bzw. Konzernen auf, die verschiedenste Unternehmen vereinen.

Sofern die Einzelbereiche eigenständige Erfolgsrechnungen aufstellen, und die Entscheidungskompetenz über die Kosten und Erlöse besitzen, spielt der Verrechnungspreis in der Kosten- und Leistungsrechnung eine wichtige Rolle. Es dient den Zwecken der Erfolgsermittlung sowie der Koordination und Lenkung.

Um den Wert des Verrechnungspreises zu ermitteln, bieten sich folgende Methoden an:

  • Orientierung an den Marktpreisen
  • Verhandlung der Verrechnungspreise
  • kostenorientiertes Abrechnen

ERP Einführung

Ziel des Enterprise-Resource-Planning (ERP) ist es, die Steuerung von Geschäftsprozessen –durch die möglichst effiziente Einsetzung der im Unternehmen vorhandenen Ressourcen – zu optimieren.

Ein ERP-System ist eine betriebswirtschaftliche Anwendersoftware mit der unternehmensweite Ressourcen identifiziert und geplant werden können. Es dient der funktionsbereichsübergreifenden Unterstützung sämtlicher in einem Unternehmen ablaufenden Geschäftsprozesse.

Da ERP- Systeme sich für verschiedene Einsatz­zwecke anpassen lassen, ist eine Verwendung für unterschiedliche Unternehmensgrößen, Branchen und Geschäftsprozesse möglich.

Die Einführung eines ERP-Systems stellt ein Projekt dar, das im Regel in 5 Phasen ab­läuft:

  1. Analyse:  Ziele, Wirtschaftlichkeit, Geschäftsprozesse  werden untersucht, die Projektplanung wird erstellt
  2. Auswahl der Software:  Evaluation der am Markt verfügbaren Systeme und die Entscheidung für einen der Hersteller
  3. Konzeption: Funktionen, Bildschirmoberflächen, Formulare, Schnittstellen, Hardware, zusätzliche Software sowie die zukünfti­ge Organisation werden geplant und entworfen
  4. Realisierung: Anpas­sung und das Testen der Software
  5. Inbetriebnahme:  Umsetzung der organisato­rischen Änderungen, die Durchführung von Schulungen sowie die Datenmigration

Mit der Einführung eines ERP-Systems ist es möglich die Geschäftsprozesse zu optimieren und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

E-Bilanz

Elektronische Bilanz (E-Bilanz) ist die Bezeichnung für die elektronische Übermittlung einer Unternehmensbilanz an das zuständige Finanzamt.

Zur E-Bilanz werden alle buchführungspflichtigen, steuerpflichtigen Unternehmen ab dem Wirtschaftsjahr 2012 verpflichtet. Diese hat nach amtlich vorgeschriebenem Gliederungsschema im Datenformat XBRL (Extensible Business Reporting Language) zu erfolgen.

Treasury

Treasury ist heutzutage in größeren Unternehmen eine selbstständige Zentralabteilung, die den gleichen Stellenwert hat, wie das Controlling, die Finanzbuchhaltung oder die Steuerabteilung. Treasury verantwortet in erster Linie die externe und interne Finanzierung und verwaltet die Wertpapiere und sonstiges Eigentum des Unternehmens. Das wichtigste Ziel der Abteilung ist die unternehmensweite Liquiditätssteuerung um das Geschäftsvolumen mit den Finanzierungsfähigkeiten des Unternehmens in Gleichgewicht zu halten.

Zu den Kernaufgaben der Liquiditätssteuerung gehört die Finanzierung der betrieblichen Einheiten, so wie Produktion, Absatz, Forschung, etc.; die Aufnahme und Anlage am Geld- und Kapitalmarkt;  die Steuerung der Kundeneinzahlungen;  und die Steuerung der Auszahlungen.