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Interim Management – Experten-Know-how für besondere Projekte

Miteinander schwierige Phasen erfolgreich meistern

Personelle Umstrukturierungen sind im Unternehmen manchmal unumgänglich. Auch plötzliche Vakanzen gehören bisweilen zum Alltag. In diesen Fällen ist es wichtig, schnelle und kompetente Hilfe an der Hand zu haben.

Wir pflegen ein aktives Beziehungsmanagement. Auf diese Weise können wir Ihnen im richtigen Augenblick die ideale Fach- und Führungskraft präsentieren. Experten auf Projektbasis, die Sie bei den geforderten strategischen und operativen Arbeiten mit ihrem umfassenden Know-how unterstützen. Alle Interim Manager sind erfahrene Spezialisten, die über jahrelanger Projekterfahrung verfügen.

Verlassen Sie sich bei uns auf „bekannte Persönlichkeiten“

Wir empfehlen Ihnen ausschließlich Spezialisten, zu denen wir im Laufe der letzten Jahre, eine persönliche Bindung aufgebaut haben. Profitieren auch Sie von unserm Netzwerk und lassen Sie sich von uns beraten.

Deutschlandweit für Sie im Einsatz

Unsere Interim Manager sind deutschlandweit für Sie einsetzbar. Der Benefit für Sie liegt darin,  dass der Spezialist flexibel national und international agiert.

Wir bieten unter anderem Projektspezialisten in den Bereichen:

IFRS – Internationale Rechnungslegung

Die Regulierung der Rechnungslegung war lange Zeit eine Staatsaufgabe und somit länderspezifisch, durch unterschiedliche Rechtsnormen geregelt. Die Vergleichbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Jahresabschlüsse international agierender Unternehmen sollte durch die internationale Rechnungslegung und damit internationale Harmonisierung der Rechnungslegung sichergestellt werden.

Die EU-Kommission hat die Internationalisierung der Rechnungslegung im Juni 2000 in ihrem Papier „Rechnungslegungsstrategie der EU: Künftiges Vorgehen“ konkretisiert, indem sie die EU-weite Anwendung der International Accounting Standards (IAS) bzw. International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) als strategisches Ziel formulierte. Mit der „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend der Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards“ wurde im 2002 dieser Schritt rechtskräftig. Somit sind kapitalmarktorientierte Unternehmen mit Sitz in der EU seit 2005 bzw. 2007 verpflichtet ihre Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS zu erstellen.

SOX

SOX steht für das US amerikanische Bundesgesetz Sarbanes-Oxley Act, das im Jahre 2002 in Kraft getreten ist.

Das Gesetz wurde als Reaktion auf US-amerikanische Bilanzskandale ins Leben gerufen, um das Vertrauen von Kapitalanlegern in die Finanzinformationen von Unternehmen wieder herzustellen.

Es gilt für US-amerikanische und ausländische Unternehmen, die an US-Börsen notiert sind sowie deren Tochterunternehmen und regelt, welche Daten von Unternehmen zu veröffentlichen sind.

In Deutschland findet der Sarbanes-Oxley Act nur in bestimmten Unternehmen – vorwiegend im Konzernbereich - Beachtung.

In rechtlicher Hinsicht ist es problematisch Vorgaben von SOX mit deutschen Regelungen in Einklang zu bringen. Welche Daten deutsche Unternehmen zu veröffentlichen haben, regelt das zum 01.01.2007 eingeführte Gesetz über elektronische Handelsregister.

Restrukturierung

Restrukturierung bedeutet die Neugestaltung und Verbesserung aktueller Geschäftsprozesse und Strukturen eines Unternehmens.

Im Idealfall wird eine Restrukturierung krisenunabhängig in die Wege geleitet um ein Unternehmen nachhaltig, zielgerecht weiter zu entwickeln. Jedoch wird diese in Regel erst bei bereits eingetretenen Verlusten oder sogar in akuter Unternehmenskrise vorgenommen.

Die möglichen Maßnahmen bei einer Restrukturierung umfassen unter anderem:

  • die Ausgliederung verlustbehafteter Geschäftsbereiche um Defizite zu vermeiden,
  • die Verschlankung der internen Prozessabläufe, damit Zeit und Kosten zwischen Auftragseingang und Auslieferung zu sparen oder
  • die Änderung der Marktausrichtung, um einen marktfähigeren Produktmix zu schaffen, um Umsatz und Gewinn zu steigern.

Transfer Pricing

Der Begriff Transfer Pricing (Verrechnungspreis) steht für die monetäre Bewertung bestimmter Güter oder Leistungen, die innerhalb eines Unternehmens zwischen selbstständigen Bereichen ausgetauscht werden.

Dieses Phänomen tritt besonders bei organisatorisch getrennten Unternehmensbereichen bzw. Konzernen auf, die verschiedenste Unternehmen vereinen.

Sofern die Einzelbereiche eigenständige Erfolgsrechnungen aufstellen, und die Entscheidungskompetenz über die Kosten und Erlöse besitzen, spielt der Verrechnungspreis in der Kosten- und Leistungsrechnung eine wichtige Rolle. Es dient den Zwecken der Erfolgsermittlung sowie der Koordination und Lenkung.

Um den Wert des Verrechnungspreises zu ermitteln, bieten sich folgende Methoden an:

  • Orientierung an den Marktpreisen
  • Verhandlung der Verrechnungspreise
  • kostenorientiertes Abrechnen

ERP Einführung

Ziel des Enterprise-Resource-Planning (ERP) ist es, die Steuerung von Geschäftsprozessen –durch die möglichst effiziente Einsetzung der im Unternehmen vorhandenen Ressourcen – zu optimieren.

Ein ERP-System ist eine betriebswirtschaftliche Anwendersoftware mit der unternehmensweite Ressourcen identifiziert und geplant werden können. Es dient der funktionsbereichsübergreifenden Unterstützung sämtlicher in einem Unternehmen ablaufenden Geschäftsprozesse.

Da ERP- Systeme sich für verschiedene Einsatz­zwecke anpassen lassen, ist eine Verwendung für unterschiedliche Unternehmensgrößen, Branchen und Geschäftsprozesse möglich.

Die Einführung eines ERP-Systems stellt ein Projekt dar, das im Regel in 5 Phasen ab­läuft:

  1. Analyse:  Ziele, Wirtschaftlichkeit, Geschäftsprozesse  werden untersucht, die Projektplanung wird erstellt
  2. Auswahl der Software:  Evaluation der am Markt verfügbaren Systeme und die Entscheidung für einen der Hersteller
  3. Konzeption: Funktionen, Bildschirmoberflächen, Formulare, Schnittstellen, Hardware, zusätzliche Software sowie die zukünfti­ge Organisation werden geplant und entworfen
  4. Realisierung: Anpas­sung und das Testen der Software
  5. Inbetriebnahme:  Umsetzung der organisato­rischen Änderungen, die Durchführung von Schulungen sowie die Datenmigration

Mit der Einführung eines ERP-Systems ist es möglich die Geschäftsprozesse zu optimieren und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

E-Bilanz

Elektronische Bilanz (E-Bilanz) ist die Bezeichnung für die elektronische Übermittlung einer Unternehmensbilanz an das zuständige Finanzamt.

Zur E-Bilanz werden alle buchführungspflichtigen, steuerpflichtigen Unternehmen ab dem Wirtschaftsjahr 2012 verpflichtet. Diese hat nach amtlich vorgeschriebenem Gliederungsschema im Datenformat XBRL (Extensible Business Reporting Language) zu erfolgen.

Treasury

Treasury ist heutzutage in größeren Unternehmen eine selbstständige Zentralabteilung, die den gleichen Stellenwert hat, wie das Controlling, die Finanzbuchhaltung oder die Steuerabteilung. Treasury verantwortet in erster Linie die externe und interne Finanzierung und verwaltet die Wertpapiere und sonstiges Eigentum des Unternehmens. Das wichtigste Ziel der Abteilung ist die unternehmensweite Liquiditätssteuerung um das Geschäftsvolumen mit den Finanzierungsfähigkeiten des Unternehmens in Gleichgewicht zu halten.

Zu den Kernaufgaben der Liquiditätssteuerung gehört die Finanzierung der betrieblichen Einheiten, so wie Produktion, Absatz, Forschung, etc.; die Aufnahme und Anlage am Geld- und Kapitalmarkt;  die Steuerung der Kundeneinzahlungen;  und die Steuerung der Auszahlungen.

Document Review

Dokumentenprüfung ist oft die arbeitsintensivste und teuerste Stufe eines Rechtsstreitprozesses, das E-Discovery-Verfahren (Sicherstellung elektronischer Unterlagen, digitaler Beweisstücke, wie E-Mails oder Chat-Protokolle) und der EDRM (Electronic Document and Records Management System). Unter der Bezeichnung Discovery sind im US-amerikanischen Recht die Parteien verpflichtet, sich vor der Gerichtsverhandlung gegenseitig angeforderte Unterlagen auszuhändigen.

Während der Document Review wird jede Seite einer Sammlung von Daten überprüft und analysiert – automatisch durch technische Hilfsmittel und manuell von Anwälten und Juristen – um festzustellen, welche von dem gegnerischen Anwalt stammende Unterlagen verweigert werden sollen. Dokumentenprüfer sind oft Anwälte, da sie in der Lage sind rechtliche und sachliche Probleme in der Prozessführung zu verstehen und die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Um die Kosten zu minimieren, werden für diese Tätigkeit oft Teams von Vertragsanwälten und / oder Juristen beauftragt.

M&A - Mergers & Acquisition

Der Begriff Mergers & Acquisition bezeichnet eine Fusion oder eine Verschmelzung zweier Unternehmen zu einer rechtlichen  und wirtschaftlichen Einheit bzw. der Erwerb von Unternehmenseinheiten oder eines ganzen Unternehmens.

Bei einem Merger werden die Anlage- und Umlaufvermögen der beteiligten Unternehmen zusammengelegt. Diese werden dann entweder innerhalb des Verbundes als eigenständige Organisationseinheit fortbestehen oder gehen als eine neu geschaffene Einheit auf.

Bei einer Acquisition hingegen erfolgt die Eingliederung der Aktiva des Zielunternehmens  in das Käuferunternehmen.

Die Grundlage dieser Transaktion besteht in dem Übergang von Eigentumsrechten an einem Unternehmen und damit die Übertragung von aktiv wahrgenommenen Leitungs- und Kontrollrechten.