Karrieretipps Teil 2: Bewerbungsirrtümer

2.1.Bewerbungsirrtümer – Initiativbewerbung lohnt sich nicht

Bewerbungsirrtümer„Die lohnt sich definitiv“, sagt Frau Bertz, Niederlassungsleiterin von serviceline in München – auch wenn viel Überwindung und Energie dazu gehören! Die besten Erfolgschancen hat eine Initiativbewerbung, wenn Sie wissen, was Sie können und was Sie wollen. Fragen Sie sich immer, wer Ihre Bewerbung in die Hand bekommt. Mit nur einer Bewerbung, z.B. in einem Personalmanagementunternehmen, erhöhen sich Ihre Chancen um das Vielfache. Serviceline hat viele direkte Kontakte in die Personalabteilungen renommierter Unternehmen. Daher lohnt sich eine Initiativbewerbung im kaufmännischen Bereich auf alle Fälle, so Frau Bertz.


2.2.Bewerbungsirrtümer – Nur große Firmen sind gute Arbeitgeber

Sie sind Berufsstarter? Und möchten sich unbedingt bei einem erfolgreichen Großkonzern bewerben? Klar, diese Unternehmen suggerieren Sicherheit, Möglichkeiten zur Weiterbildung und gute Arbeitskonditionen.

Doch Großunternehmen sind nicht die einzige Möglichkeit, einen guten Job zu finden. Die Bewerbungsverfahren sind oftmals standardisiert und die Konkurrenz ist groß. Deswegen lohnt es sich, auch bei den mittelständischen Unternehmen anzuklopfen: Die klagen nämlich oft über zu wenig qualifizierte Bewerber. In kleineren Betrieben ist es auch wahrscheinlicher, dass der Personalchef oder Abteilungsleiter selbst Ihre Bewerbung in die Hand bekommt.

Eine durchaus auch sehr effektive Möglichkeit stellt die Bewerbung bei einem Personalvermittler dar. Denn hier müssen Sie nur eine einzige Bewerbung schreiben und Ihre Karrierechancen potenzieren sich. Personalvermittler verfügen über zahlreiche direkte Kontakte zu Personalentscheidern in renommierten Unternehmen. „Wir haben schon oft die Erfahrung gemacht, dass Kandidaten, die sich bei ihrem favorisierten Unternehmen beworben und eine Absage erhalten haben, dann über serviceline doch zu ihrem Traumjob gekommen sind“, so Frau Scheunemann, Personalreferentin, Berlin.


2.3.Bewerbungsirrtümer – „Ich habe aber kein Vitamin B…“

Viele Bewerber sind immer wieder der Meinung, sie hätten keine Chance auf eine bestimmte Stelle, da sie keine internen Kontakte zum Unternehmen haben.

Dabei kennen Sie womöglich mehr hilfreiche Kontakte, als Sie glauben.

In der heutigen „Netzwerk-Zeit“ kennt jeder jemanden, der oder die eben dieser bestimmte interne Kontakt zum Unternehmen sein könnte.

Wichtig ist, dass Sie sich in Netzwerken wie XING, LinkedIn, Facebook etc. präsentieren!


2.4.Bewerbungsirrtümer – „Eigen-PR betreiben? Das kann ich nicht!“

Das können Sie wohl! Eigen-PR geht schneller, als man denkt. Es fängt bereits damit an, dass Sie einfach Freunde, Bekannte und Verwandte über Ihren Berufswunsch informieren. Über Erzählungen und Empfehlungen kann es schnell und wirkungsvoll zu einer erfolgreichen Vermittlung kommen. Wichtig ist, dass Sie darüber sprechen!

Auch Recruiting-Veranstaltungen bieten Ihnen hervorragende Möglichkeiten, sich selbst bestmöglich zu präsentieren – wie z.B. die Karrierebörse: www.berliner-karriereboerse.de


2.5.Bewerbungsirrtümer – Soziale Netzwerke sind Privatsache!

Klar, was Sie privat so machen, mit wem Sie feiern und wen Sie daten, geht eigentlich niemanden etwas an. Dennoch: Personaler sind neugierig. Gerade bei Kandidaten in der engeren Auswahl werden ein paar Zusatzinformationen via Google, Facebook etc. schnell interessant. Wenn Sie in der Bewerbungsphase stecken, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, was im Netz über Sie zu finden ist – das ist ebenfalls Teil Ihrer Eigen-PR – und möglicherweise mal einen Kommentar weniger schreiben, ein Foto weniger hochladen oder auch ein paar Informationen löschen.


2.6.Bewerbungsirrtümer – „Man muss sich dem Personaler anpassen.“

Sie haben sich auf Ihr Bewerbungsgespräch vorbereitet und sich vorher alle möglichen Antworten zurechtgelegt, um den Vorstellungen Ihres Gegenübers zu entsprechen? Überdenken Sie Ihre Vorgehensweise, denn meistens wirkt diese Art und Weise ziemlich künstlich und hat wenig mit Ihnen zu tun. Und ein Personaler sieht es Ihnen an, wenn Si…e sich verstellen. Primär möchten die Personaler Sie einfach nur kennenlernen. Haben Sie also Mut, zu sich selbst zu stehen. Selbstbewusstsein und Persönlichkeit beeindrucken am meisten. Würde Ihr Personaler nicht davon ausgehen, dass Sie die notwendigen Kompetenzen für den Job besitzen, dann hätte er Sie gar nicht zum Gespräch eingeladen…


2.7.Bewerbungsirrtümer – „Mütter will doch kein Arbeitgeber einstellen“

Mütter werden auf dem Arbeitsmarkt zwar noch lange nicht so unterstützt, wie es sein sollte, aber das heißt nicht, dass Sie als Mutter keine Chance haben. Deutsche Unternehmen werden in den nächsten Jahren weitere Teilzeitstellen schaffen müssen, um auch Müttern mehr Arbeitsplätze zu bieten. Denn hohe Motivation und Flexibilität …machen Mütter attraktiv als Arbeitnehmerinnen. Gerade in mittelständischen Unternehmen hat man für flexible Arbeitszeitmodelle zunehmend offene Ohren, um im Gegenzug von den hohen Qualifikationen der Mütter zu profitieren, die den Unternehmen sonst verloren gehen würden.


2.8.Bewerbungsirrtümer – Anrufen bringt eh nichts!?

Vielleicht doch – sagt Frau Simona Rakow, Personalreferentin Dass es Überwindung kostet, zum Hörer zu greifen und sich zum Personaler durchzufragen, kann sie gut verstehen. Die Ansprechpartner haben oft viele Termine und keine Zeit zum Reden. Je größer das Unternehmen, desto schwieriger wird es, den Richtigen ans Telefon zu bekommen. Ein Telefonat empfiehlt sich deshalb besonders in kleinen Unternehmen. Hier haben Sie gute Chancen.


2.9.Bewerbungsirrtümer – „Zu alt für den Arbeitsmarkt…“

Zu alt? Und zu teuer? Ab 50 überhaupt keine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt? Im Gegenteil! Ihre Chancen werden immer besser, resümieren die erfahrenen Personalreferenten von serviceline. Ältere Arbeitnehmer werden häufiger wieder eingestellt. Unternehmen lernen in Zeiten des Fachkräftemangels wieder die Erfahrung der Älteren schätzen. Außerdem gelten diese als verlässlich, identifizieren sich mit dem Betrieb und werden seltener krank.

Also nicht einschüchtern lassen!


2.10.Bewerbungsirrtümer – „Zu jung und keine Erfahrung.“

Sie haben gerade Ihre Ausbildung/Studium abgeschlossen, keine Berufserfahrung, und suchen jetzt eine passende Stelle? Dann könnte Zeitarbeit eine Option sein, um spannende Berufserfahrung zu sammeln. Dabei genießen Sie die Vorteile einer Festanstellung und lernen gleichzeitig abwechslungsreiche und vielseitige Arbeitsgebiete kennen. Und das Beste bei serviceline ist, dass über 60% unserer Mitarbeiter dauerhaft vom Kundenunternehmen übernommen werden. Das bedeutet für Sie, Zeitarbeit bei uns ist ein Türöffner.

Bewerben Sie sich jetzt, beim TOP JOB Arbeitgeber 2012.

Foto: ©iStockphoto.com/fatihhoca

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